Pfarr­brief - St. Eli­sa­beth Han­no­versch Mün­den

vom 4.2. bis zum 12.2.2017 - 5. Sonn­tag im Jah­res­kreis / Dar­stel­lung des Herrn

Was bringt die Welt zum Leuch­ten?
Trotz Schat­ten und Dun­kel­heit hier und dort?
Fang an!
Ent­zün­de ei­nen Fun­ken, wer­de durch­läs­sig für das Licht,
hier und heu­te - aus Lie­be.

Su­san­ne Brandt

 

Die Bü­che­rei emp­fiehlt

Das frem­de Mäd­chen von Ka­the­ri­ne Webb

Die präch­ti­gen Häu­ser von Lands­down Cres­cent thro­nen über der eng­li­schen Stadt Bath – hier be­geg­net Ra­chel dem zu­rück­ge­zo­ge­nen Jo­na­than zum ers­ten Mal. Einst ver­lor er sei­ne gro­ße Lie­be Alice un­ter mys­te­ri­ö­sen Um­stän­den. Wel­ches Ge­heim­nis ver­bin­det Ra­chel mit je­ner jun­gen Frau, die so plötz­lich ver­schwand und der sie aufs Haar gleicht? Im­mer tie­fer ge­rät sie in ei­ne Spu­ren­su­che, die ihr Schick­sal be­stim­men wird …

Der hei­li­ge Bla­si­us, der heu­te vor al­lem durch den auf ihn zu­rück­ge­hen­den Bla­si­us­se­gen be­kannt ist, wur­de in der zwei­ten Hälf­te des drit­ten Jahr­hun­derts in Se­bas­te (heu­te Si­vas in der Tür­kei) ge­bo­ren. Er war Arzt von Be­ruf und wur­de Bi­schof in sei­ner Hei­mat­stadt. Da er treu zum Glau­ben stand, er­litt er wahr­schein­lich 316 den Mär­ty­rer­tod. Sein Ge­denk­tag ist der 3. Fe­bru­ar. An die­sem Tag wird auch der Bla­si­us­se­gen ge­gen Hals­krank­hei­ten und alles Bö­se ge­spen­det, der auf die Über­lie­fe­rung zu­rück­geht, dass Bla­si­us im Ge­fäng­nis ei­nen Jun­gen vor dem Er­sti­ckungs­tod be­wahrt hat.

Got­tes­diens­te

Donnerstag
21.11.2019
33. Woche im Jahreskreis

10:15 Uhr

Got­tes­dienst

Se­ni­o­ren­heim „Her­manns­ha­gen“, Han­no­versch Mün­den

18:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se

St. Ju­das Thad­dä­us, Stau­fen­berg-Land­wehr­ha­gen


Lesungen

Freitag
22.11.2019
33. Woche im Jahreskreis

16:00 Uhr

Got­tes­dienst

Se­ni­o­ren­heim „Vi­ta­nas Se­ni­o­ren Cen­trum“, Han­no­versch Mün­den

18:00 Uhr

Ver­söh­nungs­fei­er für die Firm­be­wer­ber

St. Elisabeth, Han­no­versch Mün­den

Samstag
23.11.2019
33. Woche im Jahreskreis

12:00 Uhr

Öku­me­ni­sches Frie­dens­ge­bet

St. Bla­si­us, Han­no­versch Mün­den

17:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se mit Spen­dung des Firm­sa­kra­ments

St. Elisabeth, Han­no­versch Mün­den


Lesungen

Kol­lek­te: für das Bo­ni­fa­ti­us­werk

Sonntag
24.11.2019
CHRISTKÖNIGS-SONNTAG

09:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se

St. Elisabeth, Han­no­versch Mün­den


Lesungen

1. Kol­lek­te: für un­se­re Ge­mein­de
2. Kol­lek­te: für un­se­re Ge­mein­de

11:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se

St. Ju­das Thad­dä­us, Stau­fen­berg-Land­wehr­ha­gen


Lesungen

Kol­lek­te: für un­se­re Ge­mein­de

Mittwoch
27.11.2019
34. Woche im Jahreskreis

09:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se

St. Elisabeth, Han­no­versch Mün­den


Lesungen

Donnerstag
28.11.2019
34. Woche im Jahreskreis

15:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se; an­schlie­ßend Se­ni­o­ren­nach­mit­tag im Pfarr­heim

St. Elisabeth, Han­no­versch Mün­den


Lesungen

Samstag
30.11.2019
34. Woche im Jahreskreis

12:00 Uhr

Öku­me­ni­sches Frie­dens­ge­bet

St. Bla­si­us, Han­no­versch Mün­den

18:00 Uhr

Wort-Got­tes-Fei­er

St. Elisabeth, Han­no­versch Mün­den


Lesungen

1. Kol­lek­te: für un­se­re Ge­mein­de
2. Kol­lek­te: für un­se­re Ge­mein­de

Ver­an­stal­tung­en

Glau­bens­ge­schich­ten

Tho­mas und das Ka­len­der­blatt

Al­les wie im­mer, denkt Tho­mas am Mor­gen. Und irrt sich. Er steht auf, geht ins Bad, spä­ter Früh­stück. Dann kommt, was im­mer kommt. Er geht zum Ka­len­der und reißt ein Blatt ab. Mit dem Tee in der Hand. Auf dem neu­en Blatt steht ein Satz, den er liest, aber nicht rich­tig. Er nimmt das Blatt mit auf sei­nen Platz, schmiert sich ein Brot und noch eins für die Ar­beit. Als er sein Brot ein­packt, liest er das Blatt noch ein­mal. Da steht: All­es Bö­se hat sei­nen Ur­sprung in ei­nem ver­ächt­li­chen Blick. Tho­mas kaut sein Brot, trinkt Tee und weiß nicht. Er packt die Ta­sche und fährt ins Amt. Es ist wie im­mer.

Ist es aber doch nicht. Auf der Fahrt und im Bü­ro bleibt in der Satz hän­gen, ir­gend­wo im Ge­dächt­nis: All­es Bö­se hat sei­nen Ur­sprung in ei­nem ver­ächt­li­chen Blick. Tho­mas ar­bei­tet im Job­cen­ter. Heu­te kom­men wie­der Kun­den, Men­schen, die Ar­beit su­chen. Vie­le wol­len ar­bei­ten, an­de­re kom­men, um Ih­re Un­ter­stüt­zung nicht zu ver­lie­ren. Tho­mas kennt sei­ne Leu­te. Schaut sie sich an und hat schnell ei­nen Ein­druck. Viel­leicht zu schnell, denkt er.

Der Satz macht ihm zu schaf­fen. Tho­mas weiß nicht ge­nau, wie er aus­sieht, wenn er „sei­ne“ Leu­te an­schaut. Kann es sein, fragt er sich, dass ich manch­mal so gu­cke wie von oben he­r­ab? Ich bin auf mei­nem si­che­ren Stuhl, an­de­re die Bitt­stel­ler. Das könn­te sich ein­schlei­chen mit den Jah­ren, fürch­tet Tho­mas. Das Ka­len­der­blatt liegt auch in der Mit­tags­pau­se noch ne­ben ihm. All­es Bö­se hat sei­nen Ur­sprung in ei­nem ver­ächt­li­chen Blick. Tho­mas weiß, dass er so nicht sein will. Für Hoch­mut gibt's kei­nen Grund. Als könn­te ich et­was da­für, dass ich Ar­beit ha­be, dass es mir gut geht. Als hät­te ich das ver­dient. Jetzt klopft der nächs­te Kun­de an die Tür. Tho­mas prüft kurz sei­nen Blick und ruft ihn he­rein.

Mi­cha­el Be­cker