Pfarr­brief - St. Eli­sa­beth Hannoversch Mün­den

vom 17.02.2018 bis zum 25.02.2018 - 1. Fas­ten­sonn­tag

Ver­such­ung im Pa­ra­dies

Je­sus leb­te bei den wil­den Tieren und die Engel dienten ihm - in der Ver­such­ungs­ge­schich­te des Evange­lis­ten Mar­kus be­schreibt die­ser den Ort der Ver­such­ung, die Wüs­te, wie das Pa­ra­dies. In die­ses Pa­ra­dies bricht der Sa­tan ein, um Je­sus zu ver­su­chen. Über den In­halt der Ver­such­ung schreibt Mar­kus nichts, auch nicht da­rü­ber, wie Je­sus den Ver­such­ung­en wi­der­stan­den hat. Dass er wi­der­stan­den hat, be­legt der Fort­gang der Ge­schich­te: Je­sus ver­kün­det: Die Zeit ist er­füllt, das Reich Got­tes ist nahe. Die­se Ver­kün­di­gung gilt auch uns heu­te. Wir könn­ten wie im Pa­ra­dies le­ben - wenn da nicht das Bö­se in der Welt wä­re.

Aus­ge­legt!

Bi­bel­wort: Mar­kus 1, 12-15

Wa­rum muss es so sprö­de und kan­tig be­gin­nen? Wa­rum muss das öf­fent­li­che Le­ben Je­su aus­ge­rech­net in der Wüs­te mit ih­rer Tro­cken­heit, ih­ren Ver­su­chun­gen und den „wil­den Tie­ren“ los­ge­hen? Und wa­rum wer­den wir aus­ge­rech­net am 1. Fas­ten­sonn­tag mit die­sem Evan­ge­li­um in die Fas­ten­zeit ge­schickt? Die 40 Ta­ge in der Wüs­te kom­men auch im Mat­thä­us- und im Lu­kas­evan­ge­li­um vor, aber bei Mar­kus wird die Ge­schich­te - wie das gan­ze Mar­kus­evan­ge­li­um über­haupt - noch knap­per und noch sper­ri­ger dar­ge­stellt. Aber das macht nichts; viel­leicht soll in al­ler Nüch­tern­heit auf We­sent­li­ches hin­ge­wie­sen wer­den.

Der hei­li­ge Ig­na­ti­us von Lo­yo­la be­ginnt sei­ne Exer­zi­ti­en mit dem deut­li­chen Hin­weis, dass das Ziel un­se­res Le­bens ist, uns im­mer wie­der neu auf Gott aus­zu­rich­ten, und zwar in al­lem und mit al­lem Schö­nen und Schwie­ri­gen, was das Le­ben aus­macht. Und dass es im­mer wie­der neu da­rum geht, „das Le­ben zu ord­nen“. Viel­leicht, nein ganz si­cher gibt es da ei­ne Pa­ral­le­le: Das heu­ti­ge Evan­ge­li­um, der Ein­stieg in die Fas­ten­zeit, möch­te uns da­rauf hin­wei­sen, dass wir uns auch in die­ser Fas­ten­zeit wie­der neu auf Gott aus­rich­ten sol­len, kön­nen und dür­fen. Und des­halb ist das, wo­rum es nicht nur in die­ser Fas­ten­zeit, son­dern in un­se­rem Le­ben und Glau­ben über­haupt geht, so knapp und klar auf den Punkt ge­bracht: „Das Reich Got­tes ist na­he. Kehrt um, und glaubt an das Evan­ge­li­um!“

Chris­ti­ne Rod MC

Got­tes­diens­te

Sonntag
29.11.2020
1. ADVENTS- SONNTAG

09:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se; für die Teil­nah­me bit­te im Pfarr­bü­ro, über die Hot­line oder im In­ter­net an­mel­den! (S. In­fo auf der Start­sei­te)

St. Ju­das Thad­dä­us, Stau­fen­berg-Land­wehr­ha­gen


Lesungen

Kol­lek­te: für un­se­re Ge­mein­de

 

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11:00 Uhr

Hei­li­ge Mes­se; für die Teil­nah­me bit­te im Pfarr­bü­ro, über die Hot­line oder im In­ter­net an­mel­den! (S. In­fo auf der Start­sei­te)

St. Elisabeth, Hann. Münden


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Ver­an­stal­tung­en

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Aus un­se­rer Ge­mein­de ist ver­stor­ben

Frau Ma­ria Lu­i­se Klein ver­starb im Al­ter von 81 Jah­ren.Die Trau­er­fei­er fin­det am Diens­tag, dem 20. Feb­ru­ar, um 14:00 Uhr auf dem Fried­hof Her­manns­ha­gen statt.

Herr, gib ihr die ewi­ge Ru­he
und das ewi­ge Licht leuch­te ihr.
Herr, lass sie ru­hen in Frie­den. Amen.

Die Bü­che­rei emp­fiehlt

Was aus Lie­be ge­schieht von An­na Mc Part­lin

Das Licht geht aus, ein Fahr­stuhl bleibt ste­cken. Als der Strom wie­der da ist, ha­ben sich die Le­ben von Tom, El­len, Les­lie und Jane für im­mer ver­bun­den. Sie al­le ken­nen die dunk­len Sei­ten des Le­bens und wer­den ein­an­der zur Sei­te ste­hen. Denn das ein­zig wah­re Un­glück wä­re, die Hoff­nung zu ver­lie­ren.

Ein Bil­der­buch nicht nur für Kin­der ...

Tiki Küstenmacher

Fas­ten­zeit! Pas­sions­zeit!

Zwei Be­grif­fe für die Wo­chen vor Os­tern, die un­ter­schied­li­che Ak­zen­te set­zen, doch eng mit­ein­an­der ver­knüpft sind. Fas­ten­zeit: Zeit, Bal­last ab­zu­wer­fen, sich von schäd­li­chen Bin­dun­gen und Zwän­gen zu lö­sen. Nicht aus Selbst­zweck, son­dern um frei zu wer­den für den Blick auf Gott, auf sein Lei­den in der Pas­si­on.

Pas­si­ons­zeit: Zeit, sich mit dem Lei­den Got­tes und mit dem Lei­den der Men­schen zu kon­fron­tie­ren. Auch das ist kein Selbst­zweck, son­dern macht frei zur Er­fah­rung der Lie­be Got­tes und zur Er­fah­rung der ei­ge­nen Lie­bes­fä­hig­keit. Lie­be Got­tes und ei­ge­nes Han­deln aus Lie­be ma­chen frei­er vom Ich mit sei­nem Bal­last.