Be­er­di­gung

„Zum Paradies mögen Engel dich begleiten, die heiligen Märtyrer dich begrüßen, und dich führen in die himmlische Stadt Jerusalem. Die Chöre der Engel mögen dich empfangen. Und durch Christus, der für dich gestorben ist, soll ewiges Leben dich erfreuen.“

Be­deu­tung der Be­er­di­gung

In der Men­schen­wür­de ei­nes je­den spie­gelt sich die Got­tes­eben­bild­lich­keit des Men­schen wie­der. Die­se ist am Ende sei­nes ir­dischen Le­bens nicht auf­ge­ho­ben. Mit dem Tod wird ein Mensch in der Ewig­keit Got­tes voll­en­det: Das Gute sei­nes Le­bens wird be­wahrt, sei­ne Wun­den wer­den ge­heilt und Feh­len­des er­gänzt. Da ein Mensch sich durch sei­nen Leib aus­drückt und er­fahr­bar wird, brin­gen Chris­ten auch dem to­ten Leib ei­ne be­son­de­re Wert­schät­zung ent­ge­gen.

Zeit­punkt

Der Tod tritt auf un­ter­schied­lichs­te Wei­se ins Le­ben: Mal vor­be­rei­tet nach lan­ger Krank­heit, mal un­vor­be­rei­tet und plötz­lich. Er trifft alte und junge Men­schen. Er kann Er­lö­sung, aber auch Ka­tas­tro­phe sein. Für die An­ge­hö­ri­gen be­deu­tet der Tod ei­nes nahe­ste­hen­den Men­schen im­mer ei­nen Ein­schnitt. Die kirch­lich­en Ri­tu­ale bei der Trauer­fei­er und der Be­er­di­gung - in der Re­gel we­ni­ge Ta­ge nach dem Tod - sol­len hel­fen, den Ver­lust im Glau­ben zu ver­ar­bei­ten. Der wür­di­ge Rah­men der Fried­hofs­kap­pel­le oder auch der Pfarr­kir­che ist hier­bei sehr hilf­reich.

Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung

Die Vor­be­rei­tung und Ko­or­di­na­tion ei­ner Be­stat­tung über­nimmt in der Re­gel ein Be­stat­tungs­ins­ti­tut. Von die­sem wird auch der zu­stän­di­ge Geist­liche in­for­miert. Die Nach­richt über ei­nen Ster­be­fall kann aber auch durch die An­ge­hö­ri­gen di­rekt er­fol­gen. Sa­kra­men­te kön­nen ei­nem to­ten Men­schen nicht mehr ge­spen­det wer­den. Der Geist­liche ist aber be­reit, für den Ver­stor­be­nen zu be­ten und den An­ge­hö­ri­gen bei­zu­ste­hen. Vor der Be­er­di­gung macht der Geist­liche bei den An­ge­hö­ri­gen ei­nen Haus­be­such. Ziel die­ses Ge­sprä­ches ist nicht die ak­ti­ve Ver­ar­bei­tung des er­lit­te­nen Ver­lus­tes. Der Geist­liche fragt nach der Ge­schich­te des Ver­stor­be­nen und der Ge­schich­te des To­des. Das Ge­spräch bil­det die Grund­la­ge für die An­spra­che des Geist­lichen bei der Trauer­fei­er. In der Trauer­fei­er ist Raum für per­sön­liche Ge­stal­tung. Die Mit­ge­stal­tung der Fei­er durch die An­ge­hö­ri­gen ist mö­glich.

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